Diese eher kleinbleibende Natternart hat ein sehr "natternuntypisches" Aussehen. Es sind überaus gedrungene Tiere mit einem kräftigem Körperbau deren Kopf sich kaum vom Körper absetzt und deren Unterkiefer unterständig ist. Auch der Schädel ist natternuntypisch, besetzt mit kleinen Schuppen. An der Schnauzenspitze befindet sich ein nach oben gebogener, schaufelartiger, verwachsener Rostralschild der den Tieren zu ihrem Namen verhalf. Die Pupillen sind rund, die Iris meist braun. Die Grundfarbe der Tiere reicht von beige über braun, rotbraun bis hin zu olivgrün. Die Zwischenhaut ist olivgrün bis ocker. Die Sattelfleckenzeichnung besteht aus hell- bis dunkelbraunen Flecken in einer Linie die meist rund bis oval oder sattelförmig und meist hell umrandet sind und zum Schwanz hin oft heller werden. Sie setzt sich ingsgesamt deutlich dunkler von der zumeist beigen Grundfarbe ab.

Die Bauchseite reicht von beige, gelb, weiss, orange, oft Schachbrett ähnlich bis zu ganz schwarz. Das Analschild ist geteilt und gelb bis orange. Die Geschlechter dieser Tiere lassen sich in der Regel gut unterscheiden. Die Weibchen haben einen deutlich dickeren, kürzeren und stumpferen Schwanz als die Männchen. Zudem sind die Weibchen um einiges größer und deutlich massiger. Ein ausgewachsenes männliches Tier wiegt in der Regel zwischen 100 und 150 Gramm. Ein ausgewachsenes weibliches Tier zwischen 300 und 500 Gramm. In der Regel werden männliche Tiere ca. 50 bis 70 cm groß, Weibchen werden bis zu 90 cm...größere und schwerere Exemplare sind eher selten, aber es gibt natürlich auch hier immer wieder Ausnahmen.

Aufgrund der Beliebtheit der Hakennasennatter in der Terraristik in den letzten Jahren, haben Züchter aber mittlerweile auch eine große Auswahl an Farb- und Zeichnungsvarianten hervor gebracht. Die Farben gehen über grün, gelb, orange, rot bis hin zu pink und mehr...auch leuzistische Tiere gibt es. Die Zeichnungsmuster gehen über runde Sattelflecken oder komplett gestreift bis hin zu komplett zeichnungslosen Tieren...und ein Ende der Neuzüchtungen ist noch nicht abzusehen.

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zuletzt aktualisiert am 14.01.2020